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Die Sinn-Diät

Warum wir schon alles haben, was wir brauchen - Philosophische Rezepte für ein erfülltes Leben

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783453280083
Sprache: Deutsch
Umfang: 240 S.
Format (T/L/B): 2.4 x 20.4 x 13.3 cm
Auflage: 1. Auflage 2009
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

"Ein gelungener Spagat zwischen tiefschürfender Sinnsuche und praktischer Lebensklugheit." Münchner Merkur "Für alle, die sich mehr Leichtigkeit wünschen." Emotion

Autorenportrait

Dr. Rebekka Reinhard promovierte über amerikanische und französische Gegenwartsphilosophie. Ihr Portfolio "philosophy works!" umfasst Vorträge und Beratungen. Rebekka Reinhard ist als Redakteurin der Philosophie-Zeitschrift Hohe Luft wie auch als Keynote Speaker für Unternehmen tätig. Nach dem Spiegel-Bestseller Die Sinn-Diät, erschienen 2009 im Ludwig-Verlag, folgten 2010 Odysseus oder die Kunst des Irrens, 2011 Würde Platon Prada tragen? und 2013 Schön!.

Leseprobe

Dies ist ein Philosophiebuch der etwas anderen Art. Hier geht es nicht um trockene Theorie, sondern um die Kunst, philosophisch zu leben. Philosophisch leben heißt: Selber-Denken und -Handeln kultivieren. Neugierig sein. Auf Un-Sinn verzichten. Unangemessene Ansprüche, Schwarz-Weiß-Denken, Konkurrenzdenken, Vorurteile, Selbstverliebtheit, Gleichgültigkeit, Unzufriedenheit, Neid, Ängste, die ständige Jagd nach 'Höhepunkten' - all das ist Un-Sinn. In diesem Buch finden Sie philosophische Rezepte für ein erfülltes, vom Un-Sinn befreites Leben. Das Wort 'Rezept' geht auf lateinisch recipere = '(auf-)nehmen' zurück. Einst leiteten Ärzte ihre schriftlichen Anweisungen zu Medikamenten, die sie den Apothekern übergaben, mit 'recipe!' ('nimm!') ein. Heute steht 'Rezept' nicht mehr nur für Arzneiverordnungen, sondern für Mittel aller Art, die helfen sollen, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Ein Erfolgsrezept soll zum Erfolg führen, ein Kochrezept zu einem Gaumenschmaus. Und ein philosophisches Rezept? Als Heilmittel gegen Sorgen, Ängste und 'schädliche' Leidenschaften wurde die Philosophie schon in der griechischen Antike eingesetzt. Erneuerer dieser Tradition sind heute Philosophen wie Wilhelm Schmid oder Gerd B. Achenbach. Mit der Institutionalisierung der ersten, inzwischen weltweit etablierten Philosophischen Praxis im Jahr 1981 bestimmte Achenbach den Wert der Philosophie neu. Die Philosophische Praxis (Philosophische Beratung) holt die Philosophie aus dem Elfenbeinturm der akademischen Wissenschaft. Sie macht die Philosophie für eine Gesellschaft, in der alle Lebensbereiche strengen Kriterien der Marktfähigkeit, Performance, Effizienz, Effektivität und Optimierbarkeit zu unterstehen scheinen, lebbar. Hierzu enthält dieses Buch zahlreiche Fallbeispiele. Die Philosophische Beratung ist keine Psychotherapie - sie ist eine ressourcenorientierte, kreative Form des zwischenmenschlichen Austausches und der Selbstreflexion. Anders als ein Arzt oder Psychotherapeut - Spezialisten auf ihrem Gebiet - versteht sich der Philosophische Berater als 'Generaldilettant' (Achenbach). Er will dem Ratsuchenden nicht mit feststehenden Theorien, sondern mit größtmöglicher Unvoreingenommenheit begegnen. Er betrachtet Probleme und Beschwerden nicht nur als etwas Negatives, das schnellstmöglich eliminiert werden muss. Die speziellen Probleme, die ein Mensch mit sich herumschleppt, helfen ihm immer auch, die Einmaligkeit und Einzigartigkeit dieses Menschen zu erkunden. Der Philosophische Berater kennt weder 'Kranke' noch 'Gesunde' - er sträubt sich gegen hierarchische Unterscheidungen wie gesund/krank, normal/unnormal, heilsam/heillos. In der Philosophischen Beratung gibt es keine Kranken oder Hilfsbedürftigen, nur Ratsuchende. Deshalb kann es hier auch keine 'Indikationen' im medizinischen Sinn geben, allenfalls typische Themen: Sinnfragen, Identitätskrisen, Dauerstress, Alltagsfrustrationen, Kommunikationsprobleme, Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit, Umgang mit Veränderlichem und Unabänderlichem, chronische Unzufriedenheit, chronische Langeweile, Orientierungslosigkeit. Die Philosophische Beratung kann und will keine Patentlösungen anbieten. Ihr Wert liegt vielmehr in inhaltlichen Anregungen. Sie will zum Weiterdenken einladen, zu neuen, bisher undenkbaren Einstellungen und Handlungsmöglichkeiten inspirieren, zu Mut und Engagement. Wer diese Beratung in Anspruch nimmt, braucht keine philosophischen Vorkenntnisse. Voraussetzung ist vielmehr der Wunsch, die eigene Situation aus neuen, umfassenderen Sichtweisen als der üblichen begreifen zu wollen. Nicht mehr wird vom Leser dieses Buches verlangt. Die Rezepte in diesem Buch sollen Ihnen Mittel zum Perspektivenwechsel, zum Umdenken und Um-die-Ecke-Denken sein. Alles Weitere liegt in Ihren Händen. Ein Patentrezept für ein erfülltes Leben gibt es nicht. Dieses Buch empfiehlt Ihnen eine Sinn-Diät. Unter 'Diät' oder 'Diätetik' versteht Hippokrates, der berühmteste Arzt der Antike, eine ma Leseprobe

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